Hallo lieber Leser und liebe Leserin!

Bestimmt möchtest Du wissen, wer hier schreibt. Also stelle mich kurz vor. Kurz schon deshalb, weil es ja nicht um mich, sondern um meine Do-It-Yourself-Ideen gehen soll. Ich bin der Thomas, und unter der Woche Industriekaufmann von Beruf. Am Wochenende aber bin ich Handwerkersohn, Hausbesitzer und Familienvater aus Leidenschaft. Mein väterliches Erbe ist sicher der Grund, warum ich in meiner Freizeit am liebsten in Haus und Garten werkele. Mein eigener Nachwuchs hat ständig neue Wünsche und Ideen, was der Papa mal eben schnell basteln soll. Und natürlich versichern sie stets mit entzückendem Augenaufschlag, dass sie bestimmt „Gaaaaaanz viiiiieeeel helfen“ werden. Kennst Du das vielleicht auch?

Oft fassen sie tatsächlich mit an, aber naja, irgendwie liegt es wohl in der Natur der Sache, dass ich nicht nur der Projektmanager, sondern auch der ausführende Part solcher Familienunternehmungen bin. Ich will mich nicht beklagen, mir macht es ja auch Freude. Und, ganz wichtig: Solange ich etwas baue, das sich die Kinder gewünscht haben, ist die Finanzministerin kulant bei den Verhandlungen über das Budget für das Projekt und zum Shopping muss ich dann auch nicht. Das bleibt aber bitte unter uns.

Im Laufe der Jahre sind etliche Heimwerkerprojekte zusammengekommen, kleine und große, von den erfolgreichen will ich hier stückweise berichten. Es wäre doch schön, wenn meine Ideen und Erfahrungen anderen auch noch nützlich sein könnten. Im Grunde ging es bei vielen Werken um zwei Hauptzwecke: Einerseits konnten wir uns einige Dinge nur leisten, weil wir sie selbst gebaut haben, und andererseits war es gelegentlich einfach nicht möglich, etwas fertig zu kaufen, weil spezielle Abmessungen oder individuelle Wünsche zu berücksichtigen waren. Gerade dann, wenn wir selbst anfassen müssen, um zu sparen, haben wir inzwischen richtigen Ehrgeiz entwickelt, die Dinge trotzdem noch ein kleines bisschen toller zu gestalten, als sie es fertig gekauft wären.

Wann immer es möglich war, haben wir wieder verwendet, was schon vorhanden war. Nicht nur, um Geld zu sparen, sondern durchaus auch um keinen Konsumschrott zu produzieren, der vermeidbar wäre. Oft ergab es sich auch, dass eines zum anderen führte, weil hier etwas Material übrig blieb und dort beim Arbeiten eine neue Idee entstand.