Hochbeet bauen

Hochbeete sind hübsch, sparen Platz und kommen der Sonne entgegen. Man sieht sie immer öfter in Gärten und stehen für Pflanzen wie Tomaten und Salate. Es handelt sich bei Hochbeeten um Ökosysteme, die der Natur entgegenkommen und einen Umweltschutz bieten. Sie erhöhen die Beet- und Anbaufläche im Garten. Vor allem kultivieren sie Gemüse, Salat und Kräuter. U.a. nutzt man als Dünger Gartenabfälle, die verrotten können und damit das Wachstum des Beetes anpuschen. Zudem ist die oberste Schicht der Beete immerzu die Humusschicht. Der Humus ist der dunkelbraun gefärbte Bestandteil des Bodens, der sich durch Biochemie und Mikrobiologie in einer Zusammensetzung von tierischen und pflanzlichen Substanzen bildet und damit einem stetigen Prozess unterwirft.

Gemüse puschen

Durch die oben beschriebenen Nährstoffe im Dünger wird das Hochbeet besonders in den Nährstoffen gepuscht bzw. die Pflanzen darin und können gut gedeihen. Das Hochbeet sollte zudem an einer stark besonnten Stelle stehen, je nachdem, welche Pflanzen man einbringt. Die Wärme, die sich durch die Verrottungen bildet, kann den Pflanzen zudem optimale Wachstumsbedingungen bieten.

Zwiespalt Kauf und Bau

Contra ist natürlich dass wir aus Stein oder Holz bauen und das den Witterungen nicht lange bestand hält. Aber wer gern bastelt, dem ist das egal, denn der kann sich schließlich ein neues Hochbeet bauen. Abschleifen, Nachstreichen und Verschrauben. Die Latten hochsetzen. So schwer ist das nicht und günstiger als ein Kauf. Aber das muss jeder selbst wissen. Zudem haben die Beete meist eine Art der transparenten Dachabdeckung, womit sie im ganzen Jahr ideal vor Regen und zu viel Nässe sowie vor zu viel Sonneneinstrahlung geschützt werden. Diese Abdeckung ist des Weiteren UV beständig und damit besteht das gesamte Beet aus Aluminium.

Befüllung des Beetes

Im Herbst kann es als Kompost genutzt werden. Laub, Wurzelreste und Baumschnitt aufnehmen. Gleichzeitig lassen sich auf diese Art die Nährstoffe besonders gut verteilen und das Pflanzenwachstum kann effektiv gefördert werden. Zudem sollte nach insgesamt 7 Jahren das ganze Beet komplett neu aufgeschichtet werden. Dazu kann man die seitlichen Wände aufklappen und problemlos abschaufeln.

Die Höhe

Sie sollte zur eigenen Körpergröße passen und zur Bepflanzung. 80 bis 100cm sind typisch für Salat, Kräuter und Gemüse. Tomaten und Auberginen werden in einem niedrigeren Beet gepflanzt, gut gepflegt und können geerntet werden.

Bauanleitung eines Hochbeetes

1. Maße auf die Baufläche übertragen und auf die Winkel achten.

2. Boden auf die Beetfläche auftragen, dabei 25-30cm tief.

3. Beetumrandung bauen. Eckpfosten und Mittelpfosten setzen, dabei das Holz mit einem Metallschuh stecken. Die Mittelpfosten der gegenüberliegenden Seiten mit Draht verbinden und die Wandverkleidung, die zumeist aus Holz besteht, anbringen.

4. Boden grob lockern, mit Grabgabel und Saumzaun nutzen. Mit Maschendrahtzaun umranden, gegen Wühlmäuse auskleiden. 10 bis 20cm an den Wänden hochziehen.

5. Die Seitenwände sollten mit einer Kunststoffdecke abgeklebt werden, damit das Holz u.a. vor Austrocknung geschützt wird. Der Boden wird nicht mit Plastik verschlossen.

6. Geschichtet wird mit Gehölz und Festresten sowie Hornspänen, um die Zersetzung anzukurbeln.

7. In der nächsten Schicht darf sich Staudenrückstand, Grassoden und feines Gestrüpp befinden.

8. Gartenkompost kommt hinzu

9. Humus, 25 cm, torffreie Bioerde

10. Mischung von Gemüse, Kräutern, Blumen. Im Frühjahr pflanzen mit Vlies und Frostschutz