Brennholz selbst machen

Holz ist als umweltfreundlicherer und auch kostengünstiger Energieträger wieder im Aufschwung. Immer mehr Menschen tauschen die Erdgas- oder Erdölvorräte gegen den nachwachsenden Werkstoff aus und kaufen sich vermehrt Kamine und Holzöfen. Allerdings gehen die Vorstellung von der Beschaffung des Feuerholzes weit auseinander. Während manche hoffen durch das Fällen von Bäumen und Spalten durchtrainiert, gesund und sportlich zu werden, schießt bei manchen ein Bild durch den Kopf, wo sie völlig verschwitzt, kurz vorm Kraftende sich in das Bein hacken. Doch beide der hier beschriebenen Fälle sind wahre Extreme – die Realität sieht meist ganz anders aus. Darum folgt hier jetzt ein Ratgeber worin die Vor- bzw. die Nachteile liegen, wenn man sein Brennholz selbst schlägt und wie man hierbei am besten vorgeht.

Die Vorteile der persönlichen Brennholzgewinnung

Das Hauptargument für die eigene Brennholzgewinnung bezieht sich auf den Geldbeutel. Es ist weitaus billiger sich das Brennholz selbst zu beschaffen, als es von jemand anderen zu kaufen. Der Durchschnittspreis von Brennholz liegt in Deutschland bei rund 90 Euro pro Raummeter. Preisausschlaggebend ist dabei der Trocknungsgrad des Holzes. Für einen Raummeter Brennholz verlangt der Förster in den meisten Orten lediglich 20 bis 30 Euro.

Ein weiterer großer Vorteil ergibt sich für die persönliche Gesundheit. Die Arbeit findet an der frischen Luft statt, wodurch der Kreislauf beschwingt und das Wohlbefinden gesteigert wird. Darüber hinaus kann man sich auch den Gang in das Fitnesscenter sparen, da man sich mit dieser sehr nützlichen Arbeit ausreichend sportlich betätigt. Auch für die eigene Seele ist das eigene Spalten von Holz gewinnbringend. Diese Arbeit kann sowohl Vergnügen bereiten und dient darüber hinaus als sinnvoller Zeitvertreib. Holzhacken ist eine sehr sinnvolle Arbeit, um die Familie zu versorgen und etwas zum Familienleben beizutragen.

Schlussendlich ist diese Arbeit auch noch gut für die Umwelt. Vor allem beim Holzeinkauf im Baumarkt geraten wir oft an Brennholz aus dem Ausland. Dementsprechend hat das Holz schon eine lange Reise hinter sich und beherbergt unter Umständen sogar noch fremde Insektenarten, die die beheimaten Wälder befallen könnten. Umso umweltschonender ist es in jedem Fall, das Brennholz aus der eigenen Gegend zu beschaffen.

Die Nachteile beim Schlagen des eigenen Brennholzes

Hierbei darf man nicht außer Acht lassen, dass die eigene Gewinnung von Brennholz mit einem sehr großen Aufwand einhergeht. Bis das eigene Holz im eigenen Ofen verheizt werden kann, müssen die Bäume gefällt, kleingesägt, im Wald gelagert, heimtransportiert, gehackt und gestapelt werden. Dann muss einige Zeit vergehen, bis das Holz trocken genug ist. Das Verfahren kostet viel Zeit und selbstverständlich auch sehr viel Energie.

Dazu kommt, dass die Arbeit bereits im Vorfeld durchgeführt werden muss. So muss man sich zunächst in die Thematik einlesen und bestimmte Vorkehrungen treffen. Dazu gehört zum Beispiel der Motorsägen-Führerschein dazu. Dieser ist besonders wichtig für den richtigen Umgang, um nicht die Gesundheit oder die Gesundheit außenstehender zu gefährden. Fast genauso wichtig wie der richtige Umgang mit dem Werkzeug ist die richtige Lagerung, so kann die Bildung von Schimmel oder Pilzen verhindert werden. Andernfalls war die gesamte mühevolle Arbeit umsonst.

Die Gewinnung von Brennholz ist zwar deutlich billiger als der Kauf der bereits trockenen Scheitel, doch darf man nicht vergessen, dass beim Brennholz oft weitere Kosten anfallen. Hierzu zählen unter anderem der Motorsägen-Führerschein, die Transportkosten und die Anschaffung des richtigen Werkzeuges sowie der richtigen Schutzkleidung. Diese stellen zwar in den meisten Fällen einmalige Investitionen dar, doch die Ausgaben summieren sich sehr schnell und treiben die eingeplanten Kosten in die Höhe.

Wie macht man sein Brennholz selbst?

Zuerst stellt sich die Frage der richtigen Ausrüstung. Nicht nur eine Motorsäge sollte Teil der Standardausrüstung sein, sondern auch eine scharfe Handaxt und selbstverständlich die richtige Arbeitskleidung. Diese Kleidung ist aus einem speziellen Stoff gefertigt, durch die keine Motorsäge so einfach durchdringen kann. Die Zähne der Säge verfangen sich im Stoff und stoppen die Säge augenblicklich. Im schlimmsten Fall kann diese Kleidung einen das Leben retten. Doch diese Sicherheitskleidung ist nicht billig und besteht aus Jacke, Hose, Handschuhe, Stiefel und Helm, dabei können Kosten ab ungefähr 500 Euro aufwärts anfallen. So scheuchen sich manche diese hohen Investitionskosten einzugehen, doch man sollte sich im Klaren sein, dass solche Sägen zu schrecklichen Schnittverletzungen führen können.

Wenn der Baum gefällt wurde und die Stämme und Äste in handliche ungefähr ein Meter lange Stücke zerteilt worden sind, kann der zweite Teil vom Brennholz selber machen anfangen. Damit das dicke Stammholz für das Sägen mit der Handkreissäge vorbereitet wird, sollten die Stämme gespalten werden. Das gibt die Möglichkeit, das Stammholz von Hand mit Eisenkeilen und einem Vorschlaghammer zu spalten. Durch die Investition in einem Holzspalter wird die Arbeit deutlich vereinfacht. Beim Spalten sollte man unbedingt auf die absplitternden Stücke achten, diese können sehr unangenehmen Verletzungen hervorrufen. Das Spalten bietet dabei zwei Vorteile. Einerseits lässt sich das Holz dadurch wesentlich einfacher verarbeiten, sondern lässt sich auch viel besser trocknen.

Im nächsten Schritt wird das Holz auf ofenfertige Länge zugeschnitten. Dafür eignet sich die Wippkreissäge optimal. Solche Sägen minimieren die potenziellen Gefahren auf ein Minimum und erleichtern die Arbeit enorm. Wenn keine Wippsäge zur Hand sein sollte, kann man auch auf eine einfache Handkreissäge zurückgreifen. Das beherbergt zwar ein größeres Gefahrenpotenzial allerdings lässt sich so besonders effizient arbeiten. Beim Zusägen sollte man auf gleichmäßige Längen der einzelnen Stücke achten. Wenn sich die Längen zu sehr unterscheiden, kann es zu Schwierigkeiten beim Stapeln des Holzes kommen.

Beim Hacken sollte man darauf achten, dass eine möglichst scharfen Axt verwendet wird. Außerdem sollte die Axt über einen breiten Kopf verfügen, damit die Spaltwirkung erhöht wird. Das Holz wird stets in Längsrichtung gespalten. Nur so können die Holzfasern nachgeben. Besonders für Ungeübte ist das Holzhacken eine sehr anstrengende und ermüdende sowie körperlich sehr anstrengende Arbeit. Das Schlagen von Holz geht darüber hinaus sehr stark auf die Gelenke. Daher sollte man darauf achten, dass es zu keinen Sehnenscheiden- oder Gelenkkapselentzündungen durch Überbeanspruchung kommt. Es gilt die Regel, dass man besser weniger schafft anstatt über mehrere Wochen mit Schmerzen rumzulaufen. Nachdem das Holz fertig verarbeitet wurde, muss man nur noch das Brennholz fachgerecht stapeln.

Heizkörperregler – sinnvoll?

Die Heizung mit programmierbaren Heizkörperreglern steuern, die Tages oder Nachtzeiten der Betriebszeit der Heizung werden in Hinsicht auf die Wärme in der Wohnung zuverlässig reguliert. Energiesparpotenziale lassen sich mit dem richtigen Beheizen der Wohnung besser nutzen. Eine Wohnung, die unterheizt oder überheizt ist, wird zur Energieschleuder. Das Verschwenden der Energie wird mit dem richtigen Heizen vermieden, bereits von unterwegs kann die Heizung so eingestellt werden, dass sie mollig warm ist, wenn man nach Hause kommt. Ohne Heizkörperregler ist das andersrum, beim Heimkommen ist die Wohnung eiskalt. Die richtige Wärme erreicht die Heizung meistens erst dann, wenn es Zeit zum Schlafen ist. Dann ist die Wohnung allerdings zum Schlafen zu warm, vor dem zu Bett gehen entweicht beim Lüften wertvolle Energie ins Leere. Wer es mit dem Heizkörperregler schafft, solche Verschwendung von Energie zu vermeiden, ist auf dem sicheren Weg des Energie Sparens. Davon profitiert nicht nur die Umwelt, sondern auch die eigene Haushaltskasse.

Lebensgewohnheiten beim Heizen berücksichtigen

Jeder Mensch hat andere Lebensgewohnheiten, der eine arbeitet gerne nach Feierabend in der eigenen Werkstatt. Der andere ist Kleingärtner und freut sich, nach der Gartenarbeit einen gemütlichen Abend vor dem TV zu verbringen. Für die dividuellen Lebensstile der einzelnen Haushaltsmitglieder ist der Heizkörperregler eine Chance, durch das zeitnahe Einstellen der Regler das Überheizen der Wohnung zu verhindern. Der Standardrhythmus ist für Menschen gedacht, die regelmäßig zu den gleichen Zeiten aufstehen und Schlafen gehen. Lebensstile, die vom Standard können die Heizkosten raketenartig in die Höhe treiben. Mit den Heizkörperregler wird einem solchen Anstieg der Heizkosten Grenzen gesetzt. Studentenwohnheime, Werkstätten oder Wohngemeinschaften haben mit dem Heizkörperregler die Möglichkeit, die Heizkosten zu drosseln, ohne zu frieren. Tropisch warme Schlafzimmer gehören mit dem Heizkörperregler in Zukunft der Vergangenheit an, weil sich die Heizung rechtzeitig abstellt.

Der Temperaturfühler misst die Temperatur

Die Zimmertemperatur lässt sich mit dem Temperaturfühler messen, kluge Geräte reagieren sofort auf den Anstieg oder den Abfall der Zimmertemperatur. Während der mechanische Regler oft auf vollen Touren heizt, kann der digitale Heizkörperregler die Temperatur ganz präzise einstellen. Niedrigere Heizkosten lassen sich so kalkulieren, ohne dass der Komfort bei Heizen darunter leidet. Die Programmiermöglichkeiten sind so breit gefächert, dass jeder seine Wohlfühltemperatur finden kann. Mit dem sinkenden Verbrauch wird die Tür zum steigenden Komfort geöffnet, denn das Budget wird geschont. Eine mittlere Wärmespeicherkapazität der Wände reicht bereits aus, um die Heizkosten auf Dauer zu senken. Das Runterregeln der Heizung wird mit dem Heizkörperregler überschaubarer. Für das Hochheizen der Wohnung nach dem Ende der Arbeitszeit gilt das Gleiche. Insofern ist der Heizkörperregler sinnvoll.

Hochbeet bauen

Hochbeete sind hübsch, sparen Platz und kommen der Sonne entgegen. Man sieht sie immer öfter in Gärten und stehen für Pflanzen wie Tomaten und Salate. Es handelt sich bei Hochbeeten um Ökosysteme, die der Natur entgegenkommen und einen Umweltschutz bieten. Sie erhöhen die Beet- und Anbaufläche im Garten. Vor allem kultivieren sie Gemüse, Salat und Kräuter. U.a. nutzt man als Dünger Gartenabfälle, die verrotten können und damit das Wachstum des Beetes anpuschen. Zudem ist die oberste Schicht der Beete immerzu die Humusschicht. Der Humus ist der dunkelbraun gefärbte Bestandteil des Bodens, der sich durch Biochemie und Mikrobiologie in einer Zusammensetzung von tierischen und pflanzlichen Substanzen bildet und damit einem stetigen Prozess unterwirft.

Gemüse puschen

Durch die oben beschriebenen Nährstoffe im Dünger wird das Hochbeet besonders in den Nährstoffen gepuscht bzw. die Pflanzen darin und können gut gedeihen. Das Hochbeet sollte zudem an einer stark besonnten Stelle stehen, je nachdem, welche Pflanzen man einbringt. Die Wärme, die sich durch die Verrottungen bildet, kann den Pflanzen zudem optimale Wachstumsbedingungen bieten.

Zwiespalt Kauf und Bau

Contra ist natürlich dass wir aus Stein oder Holz bauen und das den Witterungen nicht lange bestand hält. Aber wer gern bastelt, dem ist das egal, denn der kann sich schließlich ein neues Hochbeet bauen. Abschleifen, Nachstreichen und Verschrauben. Die Latten hochsetzen. So schwer ist das nicht und günstiger als ein Kauf. Aber das muss jeder selbst wissen. Zudem haben die Beete meist eine Art der transparenten Dachabdeckung, womit sie im ganzen Jahr ideal vor Regen und zu viel Nässe sowie vor zu viel Sonneneinstrahlung geschützt werden. Diese Abdeckung ist des Weiteren UV beständig und damit besteht das gesamte Beet aus Aluminium.

Befüllung des Beetes

Im Herbst kann es als Kompost genutzt werden. Laub, Wurzelreste und Baumschnitt aufnehmen. Gleichzeitig lassen sich auf diese Art die Nährstoffe besonders gut verteilen und das Pflanzenwachstum kann effektiv gefördert werden. Zudem sollte nach insgesamt 7 Jahren das ganze Beet komplett neu aufgeschichtet werden. Dazu kann man die seitlichen Wände aufklappen und problemlos abschaufeln.

Die Höhe

Sie sollte zur eigenen Körpergröße passen und zur Bepflanzung. 80 bis 100cm sind typisch für Salat, Kräuter und Gemüse. Tomaten und Auberginen werden in einem niedrigeren Beet gepflanzt, gut gepflegt und können geerntet werden.

Bauanleitung eines Hochbeetes

1. Maße auf die Baufläche übertragen und auf die Winkel achten.

2. Boden auf die Beetfläche auftragen, dabei 25-30cm tief.

3. Beetumrandung bauen. Eckpfosten und Mittelpfosten setzen, dabei das Holz mit einem Metallschuh stecken. Die Mittelpfosten der gegenüberliegenden Seiten mit Draht verbinden und die Wandverkleidung, die zumeist aus Holz besteht, anbringen.

4. Boden grob lockern, mit Grabgabel und Saumzaun nutzen. Mit Maschendrahtzaun umranden, gegen Wühlmäuse auskleiden. 10 bis 20cm an den Wänden hochziehen.

5. Die Seitenwände sollten mit einer Kunststoffdecke abgeklebt werden, damit das Holz u.a. vor Austrocknung geschützt wird. Der Boden wird nicht mit Plastik verschlossen.

6. Geschichtet wird mit Gehölz und Festresten sowie Hornspänen, um die Zersetzung anzukurbeln.

7. In der nächsten Schicht darf sich Staudenrückstand, Grassoden und feines Gestrüpp befinden.

8. Gartenkompost kommt hinzu

9. Humus, 25 cm, torffreie Bioerde

10. Mischung von Gemüse, Kräutern, Blumen. Im Frühjahr pflanzen mit Vlies und Frostschutz

Dem Schimmelpilz den Garaus machen – wertvolle Tipps zur Beseitigung

Jeder kennt ihn, keiner will ihn: Schimmel ist im Eigenheim, in der Garage oder in der Werkstatt der wohl ungewollteste Mitbewohner überhaupt. Ungefragt taucht er einfach auf und verschwindet für gewöhnlich gar nicht mehr von alleine. Schimmel kann verschiedene Ursachen haben, die bei der Bekämpfung ausschlaggebend sein können. In den meisten Fällen entsteht er durch aufgestaute Feuchtigkeit und breitet sich durch eben diese auch weiter aus. Die Herausforderung ist aber, dass nicht jede Art von Schimmel sichbar ist. Mitunter erkennt man ihn nur am Geruch und das Aufspüren stellt sich als Herausforderung dar.

Arten von Schimmel und ihre Bekämpfungsmethoden

Penicillin

Da Penicillin nicht zwangsläufig als schädlich für den Menschen gilt ordnen ihn Fachmänner der Mikrobiologie zu. Interessant zu wissen ist, dass aus ihm die Substanzen gewonnen werden, die in vielen Antibiotika zu finden sind; der Schimmelpilz ist also im Stande, Leben zu retten. Er tritt für gewöhnlich bei verdorbenen Lebensmitteln auf und lässt sich vermeiden, indem diese Lebensmittel nicht zu lange im Kühlschrank (oder außerhalb) aufbewahrt werden. Ein Lüften hätte in diesem Fall keinen Erfolg.

Der Hausschwamm

Gefährlicher als Penicillin sind der Hausschwamm. Diese Art von Schimmelpilzen kann im schlimmsten Fall Decken, Wände oder ganze Gebäude einstürzen lassen. Ohne ihn zunächst zu erkennen breitet er sich im Normalfall in den Mauern aus wenn die Holzfeuchte zwischen 40 % und 50% liegt. Wenn dem Pilz an Feuchtigkeit fehlt, verfällt er in eine Art Starre, die bis zu zehn Jahre andauern kann. In dieser Zeit fällt der Pilz auch nicht ab und kann sich bei aufkommender Feuchtigkeit jederzeit wieder weiterbilden. Bei Erkenntnis des Hausschwamms besteht Meldepflicht und dringender Handlungsbedarf. Konstruktiver Holzschutz beugt dem Befall bereits vor und chemischer Holzschutz verhindert den Pilz ebenfalls im Vorfeld. Zur Bekämpfung kann außerdem Hitze in Betracht gezogen werden (Heißluftverfahren), da der Hausschwamm bei einer Temperatur ab mindestens 50°C abstirbt.

Der Schwarzschimmel

Er befällt vor allem Zimmerwände, Ecken und Mauern, allerdings auch Lebensmittel. Dieser wirkt auf den Menschen giftig und gefährdet in zu hohem Ausmaß die Gesundheit. Er beinhaltet Ochratoxin und kann Vergiftungserscheinungen beim Menschen hervorrufen. Schwere Nierenerkrankungne können die Folge sein. Zimmertemperaturen ab 36°C sind mit besonderer Vorsicht zu genießen, da sich der Pilz dann besonders gerne einnistet und ausbreitet. Mit Essig, Wasserstoffperoxyd oder hochkonzentriertem Alkohol (mindestens 70 %) lässt sich der Schwarzschimmel gut bekämpfen. Anschließend sollte aber die Luftfeuchtigkeit im Raum geregelt werden, zum Beispiel einen Testsieger im Luftentfeuchter Test, denn anderenfalls breitet sich der Pilz mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit erneut aus.

Weißer Schimmel

Die Gefahr des weißen Schimmels besteht darin, erst sehr spät entdeckt zu werden. Oftmals ist das erste erkennbare Zeichen der Geruch, der unter die Kategorie „modrig“ fällt. Da Wände meist weiß gestrichen sind wird der Pilz oft verkannt und nimmt ungehindert an Größe zu. In Ziegelkellern wird er auch gerne mit der sogenannten Salzausblühung verwechselt. Wie bei den meisten Schimmelpilzen in Räumlichkeiten ist hier überdurchschnittlich hohe Feuchtigkeit die Ursache, die erst behoben werden muss. Je näher die Raumfeuchtigkeit bei 60% liegt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit dass der Pilz wächst. Mehrmaliges Stoßlüften am Tag kann der Bildung von Schimmel bereits im Vorfeld entgegenwirken, wobei sich auch ein Hygrometer sinnvoll Einsätzen lässt.

Fazit zur Raumluftentfeuchtung

Heutzutage sind rund 250.000 verschiedene Typen von Schimmelpilzen bekannt. Nicht jeder befällt Wände oder Lebensmittel. Manche verstecken sich in den Mauern und werden über Jahre hinweg nicht entdeckt. Schimmelpilze zu entdecken, obwohl der eigenen Meinung nach gar keiner vorhanden ist, stellt sich als besonders schwierig dar, solange nicht tatsächlich ein markanter Geruch auftritt. Dennoch können die Pilze die menschliche Gesundheit erheblich beeinträchtigen. Zur Bekämpfung reicht oft nicht irgendein günstiges Pilzmittel aus dem Handel, da diese nur die Verbreitung hindern oder die Erscheinungen lindern. Sie bekämpfen jedoch die Ursache nicht, die schlussendlich immer und immer wieder für die erneute Ausbreitung von Schimmelpilzsporen verantwortlich ist. Wer also einmal einen Pilz erfolgreich bekämpft und vernichtet hat, der sollte in Zukunft darauf achten, dass die Gegebenheiten (Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit oder lange Lagerung von Lebensmitteln) keinen Grund zur erneuten Bildung eines Schimmelpilzes geben.

Achtung: Ein bloßes Übermalen von Wänden um den Pilz zu verstecken behebt das Problem nicht. Wenn der Pilz wächst und die Poren sich ausweiten kriecht er durch mehrere Schichten Farbe problemlos hindurch. Weitaus sinnvoller ist es, darauf zu achten, ob vielleicht Silberfische mit einem im Heim hausen. Viele erachten sie als Schädlinge und nerviges Kleingetier. In Wahrheit jedoch sind sie wahrliche Nützlinge. Und nicht nur das; sie sind ausgezeichnete Indikatoren für Schimmel. Sie verstecken sich gerne an dunklen Stellen und meist tritt an diesen Stellen Schimmel auf; wenn auch nur leicht. Außerdem zeigen sie den Schimmel nicht nur an und lokalisieren ihn, sondern sie vernichten ihn auch: Schimmel ist das Hauptnahrungsmittel der oft so unliebsamen und wenig geschätzten Silberfische.

Als Hausmittel gegen Schimmelpilz eignen sich allenfalls Wasserstoffperoxyd, Essig, mindestens 70 %iger Alkohol oder Brennspiritus. Aber Achtung: Halten Sie unbedingt offenes Feuer auf Abstand! Bei der Bekämpfung von Schimmelpilzen sollte unbedingt auf Schutzkleidung geachtet werden (Handschuhe, Gesicht und Körperanzug), da der Pilz in einer Art Schockzustand stäuben und streuen kann.

Meine Erfahrungen beim Stühle neu beziehen

Ich nehme an das es außer mir noch anderen Menschen gibt, denen beispielsweise ihre Stühle vom Esszimmer an Herz gewachsen sind, doch leider leiden besonders die Bezüge der Stühle im Laufe der Jahre besonders unter einer regelmäßigen Nutzung. Das Holz oder aus welches Material der Stuhl auch sonst gefertigt wurde, sieht noch fast wie neu aus, doch der Stoff hat die Jahre nicht ganz unbeschadet überstanden, eventuell mag man jedoch auch einfach das Muster, die Farbe oder das Material der Bezüge nicht mehr… der Grund ist eher nebensächlich, nach Jahren der Nutzung müssen die meisten Stühle einfach mal neu bezogen werden.

Stühle neu beziehen mag vorab kompliziert und schwierig klingen, doch hier kann ich euch allen sagen, keine Angst, es ist wirklich nicht sehr schwierig und die Arbeit lohnt sich. Ich habe meine Stühle selber neu bezogen und habe hier alle nötigen und wissenswerten Schritte zu einer kleinen Anleitung zusammengestellt. Ich hoffe mit meiner Anleitung, fällt es euch leicht, eure Stühle neu zu beziehen, das Ergebnis wird euch und eure Bekannten garantiert begeistern.

Arbeitsvorbereitung

Im aller ersten Schritt musst du die Maße der Stühle ausmessen, nimm dir ein Maßband und beginnen damit das Sitzpolster auszumessen, Länge, breite und Höhe sind hier nötig, nur wenn du diese Angaben genau ermittelst, wirst du später einen korrekt sitzenden neuen Polsterbezug erhalten. Wenn du diese Maße ermittelt hast, kannst du dir einen neuen passenden Stoff auswählen, hier musst du nur darauf achten, dass der Stoff zum Polstern geeignet ist. Polsterstoffe sind robuster und besitzen eine höhere Lebenszeit, eine leichte Reinigung und eine hohe Abriebfestigkeit sind weitere Punkte, auf die du achten solltest.

Bevor der neue Bezug aufgezogen werden kann, muss der alte Bezug, falls Löcher bzw. Beschädigungen vorhanden sind, abgezogen werden, ist der alte Bezug noch unbeschädigt, sprich ohne Löcher und Risse, kann der neue Bezug einfach über den alten Bezug aufgezogen werden.

Für den Fall, dass das alte Polster entfernt werden muss, solltest du dir die folgenden Werkzeuge zurechtlegen: Zange – Schraubenzieher – Hammer – warmes Wasser – Schwamm.

Wenn du dir die Werkzeuge ausgelegt hast, kannst du damit beginnen das alte Polster vom Stuhl zu lösen. Je nachdem wie der Stuhl verarbeitet wurde, kann es sein das man ein paar Schrauben lösen muss, um die Sitzfläche entfernen zu können. Hat man nun das Sitzpolster vor sich liegen, dreht man dieses mit der Sitzfläche nach unten, auf diese Weise kommt man gut an die Heftklammern, mit denen der Stoff befestigt wurde. Ich habe einfach mit einem Schraubenzieher unter die Heftklammern gefasst und diese so gelöst, so kannst du die Klammern im Anschluss gut mit einer Zange fassen und herausziehen.

Bei einigen Stühlen ist der Bezugsstoff nicht geklammert, sondern wurde angeklebt. In solchen Fällen bietet es sich an die Klebestellen, mit dem zu Beginn erwähnten warmen Wasser und einem Schwamm einzuweichen. Nachdem die Klebestellen eine Weile einweichen konnten, kannst du mit einem Schraubenzieher unter den Stoff greifen und den Stoff langsam lockern, den Stoff kannst du, wenn dieser sich etwas gelöst hat, einfach mit der Zange abziehen / abreißen.

Nachdem du diese Schritte durchgeführt hast, kannst du bereits den neuen Stoff für die Polster zuschneiden, halte dich hierbei genau an die Maß, die du zu Beginn notiert hast, wichtig ist das du rings um den Stoff etwas zurechnest, denn an der Zugabe wird der Stoff später befestigt.

Nach dem Zuschneiden des Stoffs

Du legst den zugeschnittenen Stoff so vor dich hin das die sichtbare Seite des Stoffs nach unten liegt, auf den so ausgelegten Stoff legst du nun mittig das Polster. Falls es sich um einen Stoff mit Muster handelt, sollte man genau darauf achten das dieses Muster genau ausgerichtet ist. Der ausgelegte Stoff wird nun über das Polster gezogen und umgeklappt, wichtig ist das der Stoff stramm und fest am Polster anliegt. Du kannst den Stoff mit einigen Nadeln oder kleinen Nägeln befestigen, so hast du die Möglichkeit den Stoff nach und nach mit Heftklammern endgültig zu befestigen. Der Stoff muss gerade, glatt und mit etwas Spannung befestigt werden, am besten du befestigst den Stoff immer auf einer und dann auf der gegenüberliegenden Seiten.

Das Befestigen der Stoffecken erfordert etwas Übung, die Ecken müssen gefaltet werden, am besten rufst du dir über Google eine Anleitung mit Bildern auf. Wenn der Stoff befestigt ist kannst du überstehende Stoffreste noch sauber nachschneiden und das Polster abschließend im Stuhl montieren.

Komposthaufen bauen – wie ihr euren Garten schädlingsfrei halten könnt

Ein kreativer Kopf kombiniert mit handwerklich geschickten Händen vermag es, für Außenstehende das ein oder andere Wunder zu vollbringen. Tische, Kleiderschränke, Fernsehmöbel – alles mögliche kann eigens kreiert werden. Für Grundstücke mit Garten in den Händen von Selbstversorgern ist vor allem auch die Kompostierung ein wichtiges Thema. Denn ein Komposthaufen ist nicht einfach nur eine Anhäufung von irgendwelchen biologischen Produkten; sein Aufbau und die Einteilung der Schichten folgt einem bestimmten Schema, ohne dem die Kompostierung in ihrer effektivsten Form nicht möglich wäre.

Quelle: Komposter Test

Wie funktioniert der Komposthaufenbau?

Mit ein paar wenigen Holzspaten (je nach dem, wie hoch ihr die Kiste bauen wollt), lassen sich bereits kleine Komposthaufen schaffen. Die einzelnen Bretter sollten idealerweise 4 cm dick, 100 cm lang und 10 cm breit sein. Ihr solltet bei der Anschaffung darauf achten, dass ihr ein möglichst robustes und witterungsbeständiges Material nehmt, da es auch bei Regen und Sturm standhalten muss. Falls ihr nicht sicher seid könnt ihr das Holz mit Holzschutzmittel einstreichen. Abgesehen von den Brettern benötigt ihr außerdem Maschendraht und Kantenholz mit einer große von etwa 5 x 5 cm.

Das Basteln erfolgt dann in ein paar einfachen Schritten.

Schritt 1:

Wenn eure Bretter noch nicht die richtigen Maße haben, müsst ihr sie zuschneiden. Die einzelnen Bretter benötigen Ausschneidungen, um die Bretter ineinander verankern zu können. Die Ausschneidungen sollten so breit sein, wie die Bretter dick sind. Ihre Höhe sollte ein Viertel der Brettbreite betragen.

Schritt 2:

Der aufwendigste Teil der ganzen Arbeit ist mittlerweile getan. Als nächstes wird zusammengebaut. Dabei verankert ihr die Bretter ineinander, sodass sich ein gleichmäßig geformtes „Gefäß“ ergibt. Es sollte kein Spielraum bleiben der die Bretter instabil macht. Der selbe Vorgang wird mit allen Brettern gleich vorgenommen. Ist das quadratische Gestell einmal gebaut, müsst ihr noch die Kanthölzer an den Ecken montieren. Dies macht das Gesamtkonstrukt stabiler, ohne dass Schrauben oder Bohrmaschine von Nöten sind.

Schritt 3:

Der Maschendraht eignet sich hervorragend zum Auslegen des gesamten Bodens im Gestell. Dadurch können keine Wühlmäuse oder ähnliches Getier von unten in den Komposthaufen eindringen kann.

Schritt 4:

Nun könnt ihr das Gestell mit den Materialien auslegen. Besonders sinnvoll ist der Einsatz folgender Elemente:

  • vorgetrockneter Schnittrasen
  • zerkleinerter Baumschnitt
  • Laub
  • Beet- und Balkonpflanzenreste
  • verbrauchte Blumenerde
  • Obst- und Gemüsereste (allerdings keine Zitrusfrüchte und Bananenschalen)
  • Kaffeesatz und Teeblätter in begrenzter Menge
  • Sägemehl und Holzhäcksel von unbehandeltem Holz

Eine Vielfältige Mischung ist zwar wichtig für eine gute Verrottung, es gibt jedoch auch einiges das in einem Komposthaufen nichts zu tun hat:

  • Pferdemist
  • Grillkohlereste und Holzasche
  • samentragendes Unkraut
  • Straßenschmutz oder der Inhalt eines Staubsaugerbeutels
  • Tierstreu (Boxenstreu für Pferde, Kleintier- oder Katzenstreu)
  • Pflanzenreste mit Krankheitsbefall (zB. Pilze)
  • Windeln
  • Taschentücher
  • Pflanzen, die von einem Buchsbaumzünsler „bewohnt“ werden
  • gekochte Essensreste

Mit ein wenig Know How lässt sich ein biologisch wertvoller und kostengünstiger Verwerter vieler Überreste in eurem Garten unterbringen. Entgegen vieler Meinungen stinkt ein Komposthaufen bei korrekter Handhabe kaum. Die langweilige Holzoptik kann dekorativ mit einer charmanten Außenhülle aufgepeppt werden, wodurch auch das gesamte Gartenbild nicht gestört wird. Durch die Kompostierung erhaltet ihr wertvolle Düngemittel, sondern können Gartenabfälle unauffällig wieder ihrem Garten zuführen. Der Bau ist in kurzer Zeit fertiggestellt, sehr kostengünstig und erfordert keinerlei spezielle Kenntnisse oder Fertigkeiten. Durch die Kompostierung werden sogar noch nützliche Insekten angelockt, die Schädlinge als Hauptnahrungsmittel bevorzugen und ihren Garten so vor weiterem Schädlingsbefall schützen. Alles in allem ist die Grundstückseigene Kompostierung also äußerst vorteilhaft; vor allem für Selbstversorger mit eigenem Obst-, Gemüse- oder sonstigem Ackeranbau.

Heute richte ich meine Werkstatt ein

Das wird auch mittlerweile Zeit, dass ich mir meine eigene Werkstatt einrichte. Denn als Haus- und Gartenbesitzer fällt sehr viel an, was neugestaltet oder einfach mal zwischendurch repariert werden soll. Da darf das entsprechende Werkzeug nicht fehlen. Ich möchte da eigentlich von den klassischen zwei wichtigen Bereichen nachstehend berichten, für die eigentlich unterschiedliches Werkzeug und Utensilien notwendig sind.

Der Garten: Besonderes Werkzeug und Utensilien

Der Garten hat sein ganz eigenes Werkzeug. Denn hier muss ich Bäume schneiden, Hecken kürzen und einfach den Rasen mähen. Dieses Werkzeug hat also meistens das Überthema Holz oder Pflanzen im Visier. Es sind Gartenscheren, Kantenschneider, Schaufeln und Rasenmäher notwendig. Ich möchte gleich vorwegnehmen, dass ich der Umwelt zu Liebe mir einen Elektrorasenmäher gekauft habe. Ihn und auch die Gartenscheren muss ich regelmäßig warten. Dazu gehört das Nachziehen der Schrauben und auch Schleifen der Scherblätter dazu. Dafür habe ich mi einen elektrischen Schleifstein gekauft. Der sitzt nun fest neben einem Schraubstock auf meiner Werkbank und schleift wie fast von selbst die Kanten wieder scharf.

Die Werkbank: Das Kernstück meiner Werkstatt

Die Werkbank möchte ich nicht mehr wegdenken. Sie war so das erste, was ich mir überhaupt besorgt hatte. Denn nicht nur die Werkarbeiten für den Garten sind mit ihr überaus wertvoll. Auch jegliche andere Arbeiten für den Haushalt oder einfach das Auto sind mit ihr ideal auszuführen. Denn auf ihr kann ich in rückenschonender Art und Weise arbeiten und einfach Dinge fixieren. Eine dritte Hand, die ich auch nicht zur Verfügung habe, entfällt mit ihr gänzlich. Das lässt mich super autonom an ihr arbeiten. Sie ist aus robustem Holz und es kann ihr so leicht nichts anhaben. Das merkt man besonders an ihrem Eigengewicht, dass ich alleine nicht tragen kann.

Der Werkzeugschrank: Das zweite Kernstück meiner Werkstatt

Das zweite Kernstück der Werkstatt ist mein Werkzeugschrank. Zugegebenermaßen könnte ich noch viel mehr Werkzeug haben. Dies zeigt mein noch teilweise leerer Werkzeugschrank mit seinen Regalen. Aber eine andere Sache zeigt er auch: Er ist sehr aufgeräumt und ordentlich. Das ist mir wichtig und dafür ist er Gold wert.

In ihm lagere ich übrigens das gesamte Werkzeug, was ich für alle Bereiche gebrauchen kann. Ich unterscheide dann lediglich zwischen speziellem Werkzeug, welches für unterschiedliche Materialtypen zu nutzen ist und jeweils separat liegt. Das Werkzeug für Holz und für Metall beziehungsweise Stein liegt so jeweils zusammen. Das ist gerade in jenen stressigen Situationen notwendig, wenn ich gedanklich nicht bei der Sache bin. Dann ist es wichtig, nicht das falsche Werkzeug zur Hand zu nehmen und es dadurch gegebenenfalls zu beschädigen. Das hat mir bestimmt schon viele Male geholfen.

Tapeten entfernen – Tipps und Tricks zur mühelosen Arbeit

Der erste Gedanke, wenn man seine zukünftige Wohnung besichtigt, ist meistens bei uns allen der Selbe: Wie soll ich sie renovieren und einrichten? Neben den klassischen Gedankengängen wie Mobiliar und Sanitäranlagen gehören beim Renovieren aber auch Wände, Böden, Rohre und Fenster mit auf den Plan. In vielen älteren Wohnanlagen sind die Parteien mit jahrelang nicht gewechselten Tapeten beklebt; Saftflecken und Vergeltungen in einem Raucherhaushalt machen die Räume unhygienisch. Doch diesem Problem lässt sich entgegenwirken, indem man die Tapeten entfernt.

Dafür ist bei Weitem kein Fachmann nötig! Mit ein paar wenigen Tipps und Tricks kann jeder effektiv und Zeitsparend Tapeten von der Wand lösen und danach die trockene Wand verputzen und farbig anstreichen.

Der Elektroschaber – Das nötige Werkzeug

Bloße Fingernägel gestalten das Abkratzen von Tapeten eher mühselig. Für hartnäckige Stellen benötigt ihr einen Schwamm, einen Eimer mit Wasser und eine Spachtel. Zur Entsorgung der alten Tapetenreste wäre ein großer Müllsack ebenfalls vorteilhaft.

Tipps und Tricks zum Abkratzen von Tapeten

Wenn ihr Glück habt wurden die Tapeten mangelhaft angebracht oder der Kleber hat sich darunter bereits von selbst über die Jahre hinweg gelöst. In diesem Fall lassen sich die einzelnen Tapetenstreifen von der Decke an einfach nach unten abziehen und hinterlässt keine Rückstände. Das wäre die einfachste von allen Möglichkeiten, ist jedoch nicht immer der Fall.

Manchmal haften Tapeten noch recht stark auf den Wänden und es bleiben fleckchenweise Rückstände. Hier ist Wasser ein wahres Wundermittel. Mit einem etwas stärker angefeuchteten Schwamm müsst ihr lediglich über die betroffenen Stellen tupfen und das Wasser kurz einwirken lassen. Wenn ihr dann mit der Spachtel die Reste bearbeitet könnt ihr sie super easy von der Wand schaben, ohne euch stundenlang abmühen zu müssen. Wer seine Hände nicht nass machen möchte der kann sich einen Drucksprüher besorgen; ein Gerät das auf Knopfdruck die Stelle an der Wand befeuchtet, an die es gerade angehalten wird.

Etwas interessanter wird das ganze bei Tapeten die auf der Decke angebracht sind. Wegen der Schwerkraft könnte das Wasser von der Decke tropfen und die Körperhaltung beim Arbeiten kann – wenn keine entsprechende Leiter vorhanden ist – auch zu einem ordentlichen Muskelkater führen. In diesem Fall bleibt nur zu hoffen, dass die Tapetenstreifen sich leicht ablösen lassen, und ihr möglichst wenig schaben müsst.

Im Grunde könnt ihr schon im Vorfeld feststellen, ob sich Tapeten leicht entfernen lassen. Wenn ihr sie befeuchtet und sie sich nicht dunkel verfärbt, bedeutet dies, dass das Wasser nicht durchdringt. In einem solchen Fall könnte sich das Entfernen als kleine Herausforderung entpuppen. Verfärbt sie sich dunkel, so habt ihr leichteres Spiel. Vinyltapeten haben beispielsweise die Eigenheit, dass sie das Wasser nicht bis zum Kleister vordringen lassen. Deshalb müssen sie zuerst entsprechend aufgeraut werden. Dazu eignet sich entweder ein grobes Schleifpapier (wenn man körperliche Arbeit mag) oder aber elektronische Schleifgeräte, die die Tapete über eine größere Fläche bearbeiten können.

Die schwierigeren Fälle

Wenn sich eine Tapete auch mit Wasser nicht ablösen lässt, gibt es noch etwas kostenintensivere Lösungsmittel in jedem Baumarkt. Sie lösen den Kleber zwischen den einzelnen Tapetenschichten sorgen so für ein leichtes Arbeiten. Falls bereits mehrere Schichten Tapete übereinander angebracht wurden kann es sein, dass man in mehreren Schritten arbeiten, also das Mittel mehrmals nach jeweils zwei bis drei Schichten auftragen muss.

Das Abkratzen von Tapeten ist zwar eine der am schnellsten erledigten anfänglichen Arbeiten bei einer Renovierung, dafür allerdings auch eine der mühsamsten. Etwas leichter geht es von der Hand, wenn man statt der Handspachtel zum elektrischen Schaber greift. Die Arbeit ist jedoch unabdinglich, wenn man ein ebenes Wandbild mit einer gleichmäßigen Farbe als Ergebnis erreichen möchte. Dazu will erwähnt werden, dass unterschiedliche Tapetenvarianten auch verschiedene Haftungsstärken aufweisen; diese kann auch in Abhängigkeit vom gewählten Kleber variieren. In Feuchträumen, wie beispielsweise in einem Badezimmer, bedarf es einer höheren Klebestärke als in einem Wohnzimmer. Mit diesem Wissen könnt ihr individuell auf die verschiedensten Räume eingehen und somit eine ungeheure Menge an Zeit sparen. Wenn ihr euch zusätzlich noch ein paar Helferlein engagiert steht einem raschen Abtapezieren nichts mehr im Weg.

Ein Regal für Kaminholz – eigentlich ganz schnell und simpel

Es war einer dieser Samstage, an denen ich schon so eine diffuse Ahnung hatte, ich müsste bestimmt noch einmal in den Baumarkt. Als ich kurz vom Rasenmähen ins Haus kam, hörte ich seltsame Geräusche aus dem Wohnbereich. Es polterte heftig und dann erkannte ich die Finanzministerin – sie fluchte. Ich näherte mich vorsichtig, um zu schauen, was da eigentlich los war. Die Dame des Hauses flucht eher selten, aber nun sah ich, sie kämpfte mit dem Staubsauger in der Ecke neben unserem Kaminofen. Sie hat es nämlich gern „sauber und ordentlich“, da versteht sie keinen Spaß und fuhrwerkt mit dem Aschestaubsauger. Ich bot meine Hilfe an. Sie erklärte, ich könne ihr nicht helfen, das Kaminholz sei eben immer schmutzig und unordentlich und überhaupt könne man dort, wo es auf dem Fliesenboden aufgestapelt ist, nie richtig sauber machen. Ich zog in Betracht, dass sie Recht haben könnte und fing an zu überlegen.

Ob wir ein Regal aufstellen oder einen Schrank vielleicht? Wir kamen nach kurzer Beratung zu dem Schluss, dass die Belüftung nicht ausreichend wäre und dann Regal oder Schrank auch noch geputzt werden müsste. Das Kaminholz ist eben nie so ganz sauber und oft ein bisschen feucht, wenn wir es von draußen herein holen. Gelegentlich sitzen auch Spinnen und anderes Getier zwischen den Scheiten oder es hängen dürre Blätter daran. Außerdem verstaubte das Holz in der wärmeren Jahreszeit und ließ sich wegen der rauen Oberflächen nicht gut säubern. Wir brauchten zur Aufbewahrung also etwas, das selbst nicht schmutzig wird und Rundumbelüftung für das Holz bot. Mir fiel auf, dass es im Grunde die gleichen Probleme waren, die man auch bei der Lagerung von Obst oder Kartoffeln hat. Ein Obstregal musste her, nur größer und stabiler! Jeder kennt doch diese Hängekörbe, die man für Obst in der Küche hat. Das müsste sich doch skalieren lassen? Und schon war ich auf dem Weg in den Baumarkt.

Einen stabilen Haken, um das Ganze an der Decke aufzuhängen, fand ich schnell. Seine Belastbarkeit bis 100 Kilogramm erschien mir ausreichend. Dazu nahm ich drei Ketten, in der Länge etwas kürzer als die Raumhöhe. Nur für die Körbe, die die einzelnen Etagen des Hängeregals ergeben sollten, fehlte mir noch die ultimative Idee und so bummelte ich weiter durch den Heimwerkermarkt auf der Suche nach Inspiration. Fahrradkörbe wurden kurz erwogen und wieder verworfen, mir sagte die eckige Form nicht zu.

Fündig wurde ich schließlich in der Haushaltsabteilung. Dort gab es sehr stabile Metallkörbe, die wohl zum Trocknen von gespültem Geschirr gedacht waren. Sie waren flacher als Fahrradkörbe, rund und silberfarben beschichtet. Das gefiel mir. Etwas in der Art hätte ich mir notfalls von einem Metallbauer anfertigen lassen, wenn ich gar nichts passendes gefunden hätte. So etwas kostet nicht die Welt. Ich rechnete kurz nach, wenn ich 100 Kilogramm Last insgesamt unterbringen kann, dann sollten vier Etagen, die mit jeweils maximal 25 Kilogramm Holzscheiten bestückt werden könnten, gut passen. Um die Körbe an den Ketten zu befestigen, holte ich noch 12 S-förmige Haken. Ich war sicher, dass die Finanzministerin mit den Ausgaben für das neue Kaminholzregal mehr als einverstanden sein würde und machte mich auf den Heimweg, um sofort zur Tat zu schreiten.

Die Befestigung des Hakens an der Decke erforderte natürlich ein bisschen Sorgfalt. Es ist eine ganz normale Holzbalkendecke, die nach unten mit Rigipsplatten verkleidet ist. Ich musste einen Balken finden und den Haken möglichst mittig einschrauben. Das war in diesem Fall sehr einfach, weil wir einen Bungalow haben und ich vom Dachboden aus die Abstände zu den Wänden der Kaminholzecke einfach abmessen konnte. Wenn man diese Möglichkeit nicht hat, kann man aber auch ein Holzsuchgerät verwenden, falls man nicht weiß, wo genau Balken verlaufen.

Nachdem der Haken in der Decke war, fehlten nur noch ein paar Handgriffe. Ich hängte die Ketten oben in den Haken ein und dann befestigten wir die Metallkörbe mit den Haken an den Ketten. Schnell war das Kaminholz in die vier Etagen gestapelt. Donnerwetter! Das sah sogar richtig gut aus. Und es bewährte sich tatsächlich, denn so hing das Kaminholz nun optimal belüftet in der Ecke und sämtlicher Schmutz krümelte durch die Gitterkörbe nach unten auf den Boden. Dort fegt, saugt oder wischt man aber ohnehin, sodass keine zusätzliche Arbeit mehr anfiel, um das Kaminholz ordentlich zu halten. Da es keine dunklen, feuchten Zwischenräume mehr gab, fühlten sich Krabbeltiere dort auch nicht mehr wohl und zogen woanders hin. Mission erfüllt!

Sitzecke mit Subwoofer

Wir sind Kinofans. Und einmal Kino mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern inklusive Snacks und Getränken gehen an unserem Budget nicht spurlos vorbei. Das musste auch die Finanzministerin zugeben, als die Kinder und ich auf die Idee kamen, eine Heimkinoanlage in unserem Wohnzimmer zu installieren. Ich glaube, Kinobesuche sind für die nächsten zwanzig Jahre gestrichen, denn das Eintrittsgeld steckt nun im Homeentertainment.

Als das neue Heimkino da war, fiel uns auf, dass wir mit dem Sofa in unserem Wohnzimmer noch nie richtig glücklich waren. Es war halt das alte, abgeliebte, das wir schon im vorherigen Haus hatten. Es passte noch nie so recht in die Ecke, in der es im neuen Wohnzimmer stand, und für ein richtiges Familiensofa war es inzwischen eigentlich auch zu klein, denn diese Kinder wurden immer länger und beanspruchten viel zu viel Platz, wenn wir mal alle zusammen einen Film ansahen.

Das Heimverschönerungsbudget war durch den Kauf der Heimkinoanlage bereits erheblich strapaziert. Die Finanzministerin schaute noch sparsamer als sonst, als das Stichwort „neues Sofa“ zum ersten Mal fiel. Sie drohte uns mit trockenem Brot und Wasser für die kommenden beiden Jahre. Das hätte sie zwar nie durchgehalten, denn sie kocht nicht nur ziemlich gut, sondern auch sehr gern, aber wir hatten verstanden, wenn wir eine neue Sitzecke wollten, müssten wir also selbst kreativ werden. Die Aufgabe war damit klar: Baut eine Sitzecke für die ganze Familie, die nicht viel kostet, dafür aber toller ist als ein fertig gekauftes neues Sofa (und wenn alle Nachbarn neidisch werden, wäre es auch nicht schlimm). Na klar, wie immer galt auch hier: „Der Papa macht das schon.“

Ich überlegte, es muss also eine Unterkonstruktion her, am besten aus Holz, und darauf müssen Polster in irgendeiner Form. Rückenlehnen konnten zunächst vernachlässigt werden, denn der größte Teil der Sitzecke sollte mit dem Rücken an einer Wand stehen. Lediglich ein Schenkel der L-Form sollte frei im Raum auslaufen. Da gefiel uns die Idee, dieses Ende wie eine Ottomane ohne Rückenlehne zu lassen, ohnehin am besten. Da wir nun die Maße selbst bestimmen konnten, wurde die gesamte Wand beplant und somit im Grunde zur Nische erklärt. Als günstigste Polsterung einigten wir uns auf Matratzen, wie sie von Zeit zu Zeit jeder Discounter im Angebot hat. Damit standen dann auch die Abmessungen der Sitzflächen fest – es wurden zwei Matratzen in einem rechten Winkel, Außenmaß 3 X 2 Meter mit einer Sitztiefe von einem Meter. Das genügt, damit alle bequem Platz finden. Die gesamte Wand ist knapp vier Meter lang, am Ende der langen Sitzfläche haben wir deshalb auf Sitzhöhe eine Tischplatte integriert, die nicht nur als Abstellfläche für Getränke dient, sondern auch noch mit einer dekorativen Kugelleuchte verschönert wurde und mit der Wand abschließt.

Um die Matratzen zu beziehen, fiel die Wahl auf Kunstleder. Das ist leicht zu verarbeiten, denn es muss im Gegensatz zu Polsterstoffen nicht genäht werden. Man kann es einfach kleben. Ich empfehle, das nur auf der Rückseite zu tun, so lässt es sich bei Bedarf später leichter auswechseln. Weil es elastisch ist, besorgte ich mir im Onlineversandhandel Kunstleder aus der Abteilung für Mode. Kunstleder für Polster gibt es natürlich auch – das ist zwar dicker und strapazierfähiger, aber deshalb auch recht steif. Ich sah keine großen Abnutzungsanforderungen an das Sofa und war zuversichtlich, dass das Kunstleder, aus dem eigentlich Kleidung hergestellt werden sollte, genügen würde. Beim Nähen der Rückenkissen erwies es sich dann auch als hilfreich, da sich das dünne Kunstleder auf einer normalen Nähmaschine problemlos nähen ließ. Restposten, die man sehr günstig bekommen kann, haben oft ungewöhnliche Farben, deswegen lag die letzte Entscheidung bei der Finanzministerin. Sie war schließlich nicht nur die letzte Instanz in Fragen des Budgets, sondern auch verantwortlich für das Nähen diverser Kissen. Die Kissen erforderten zusätzlich noch ein wenig Stoff und Schaumflocken zum Befüllen. Dieses Material bestellten wir ebenfalls online im Fachhandel.

Nachdem die Maße und die Polsterung geklärt waren, wurde es Zeit, sich über die Unterkonstruktion Gedanken zu machen. Ich hatte noch ein paar Kanthölzer übrig, die ich auf die richtige Höhe zuschneiden konnte. Aber wir wollen ja noch etwas, das unseren Ehrgeiz befriedigen sollte. Zusätzlicher Stauraum unter den Sitzflächen war die erste Idee. Stauraum braucht man schließlich immer! Der Bequemlichkeit halber sollten es Schubladen werden. Ich entdeckte im Baumarkt fertige Holzkisten ohne Deckel in verschiedenen Größen und wählte die, deren Höhe unserer gewünschten Sitzhöhe am nächsten kam. Es empfehlen sich hier so etwa 30 cm, um insgesamt auf eine Höhe von rund 45 cm zu kommen, die zum Sitzen allgemein als angenehm empfunden werden. Ich entschied mich, kleine Möbelrollen unter die Kästen zu schrauben, aber je nach Gewicht und Unterboden genügen vielleicht auch Filzgleiter.

Mit dem Kauf der Kästen stand auch deren Breite fest, die gleichzeitig der Abstand der Kanthölzer werden sollte, die dem Ganzen als Standfüße dienen werden. Vom Abstand der Füße wiederum hängt ab, welche Stärke die Spanplatten haben müssen, die als Unterlage für die Polster gedacht sind. Woher weiß man aber nun, wie dick so eine Platte sein muss, damit sie das Gewicht einer Person zwischen zwei Standfüßen aushalten kann ohne nachzugeben? Probieren geht bekanntlich über studieren und so nahm ich im Baumarkt zwei Kanthölzer, legte sie im gewünschten Abstand der Kästen auf den Boden und probierte verschiedene Spanplattenstücke aus der Restekiste im Bereich des Holzzuschnitts aus, indem ich sie auf die Kanthölzer legte und mich darauf stellte. Zwölf Millimeter erwiesen sich bereits als ausreichend. Die beiden Platten ließ ich mir gleich passend zuschneiden. An den Seiten, die nachher offen zum Raum hin sichtbar sein sollten, habe ich zwei Zentimeter eingespart, weil es gefälliger aussieht, wenn die Polster über die Platte hinaus ragen und falls mal jemand unachtsam gegen die Sitzecke rumpelt, ist es auch weniger schmerzhaft, wenn zwei Zentimeter Polster als Pufferzone vor der Holzplatte wirken.

Für alle Fronten der Unterkonstruktion, die nicht von den Schubkästen eingenommen wurden, plante ich Blenden aus einfacher Schrankrückwand ein. Hier konnte sich der Nachwuchs schon einmal nützlich machen und wurde zum Lackieren der Kästen und Blenden abkommandiert.

Da unsere neue Sitzecke ja im Grunde zwei gleiche Schenkel im rechten Winkel hat, ist klar, dass der Bereich unterhalb der Ecke nicht für Schubkästen genutzt werden kann, weil man sie ja nicht nach vorn herausziehen könnte. Diese „Tote Ecke“ kennt auch jeder, der eine Winkelküche hat. Es gibt aber genau eine Möglichkeit, die tote Ecke unserer Sitzecke sinnvoll zu nutzen. Papas Meisterstück! Die Idee, die mich für viele Fernsehabende zum Superhelden meines Nachwuchses macht: Da bauen wir den Subwoofer ein, damit es wirklich realistisch vibriert, wenn auf dem Bildschirm ein Haubschrauber landet! Unser Modell gibt den Schalldruck nach unten ab, da haben wir Bodenfliesen, und deswegen funktioniert der Subwoofer unter dem Sofa tatsächlich später ausgezeichnet.

So haben wir schließlich die Sitzecke zusammengebaut: Die Kantholzfüße wurden auf die richtige Länge (Sitzhöhe minus Polster und Spanplatte)gesägt und dann im Abstand der Breite der Kästen vorn und hinten an die Spanplatten geschraubt. Für die Tischplatte am Ende werden einfach vier Beine zurecht gesägt, sodass die Platte bündig mit den Sitzpolstern in der Höhe abschließt. Die Position der Kanthölzer kann eigentlich frei gewählt werden, solange das Raster der Schubkästen passt und im Winkel genug Raum für den Subwoofer verbleibt. Da alles andere im Sichtbereich mit den lackierten Blenden verkleidet wird, die individuell angepasst werden können, ergeben sich daraus keine Beschränkungen. Zum Abschluss kommt noch Umleimer auf die Kanten und wer möchte, befestigt die Matratzen mit Klettband zum Kleben auf den Tragplatten. Wir haben darauf verzichtet, denn tatsächlich verrutschten die Polster fast gar nicht. Wir haben uns für verschiedene lose Rückenkissen entschieden. Wer das nicht mag, kann noch Keilkissen o. Ä. fest an der Wand anbringen. Vielleicht machen wir das später auch noch einmal. Die Frontblenden kann man zwischen oder auf die Standfüße montieren, am besten sind sie zu kleben. Will man sie zwischen die Kanthölzer hängen, bleiben die sichtbar und sollten deshalb auch eine Oberflächenveredelung bekommen. In dem Fall nicht vergessen: Befestigungswinkel für die Blenden anschrauben, bevor das Sofa steht, sonst liegt man dabei nachher ein bisschen unbequem auf dem Boden. Und jetzt frag mich bitte nicht, woher ich das weiß…